Drei Charolaisbetriebe öffneten 2016 die Tore bei Hoffesten

Auf den Betrieben der Familie Leichtfried (NÖ), Familie Schachinger (OÖ) und Familie Wagner (OÖ) hatten heuer die Besucher der Hoffeste die Chance, „Landwirtschaft zum Angreifen“ hautnah zu erleben, die Rasse Charolais kennenzulernen und mehr über die gebürtigen „Franzosen“ kennenzulernen bzw. bei Speis und Trank einen gemütlichen tag zu erleben.

Hoffest Familie Leichtfried

Der Musikverein Steinakirchen am Forst hielt sein 3-tägiges Musikfest am Hof der Familie Leichtfried ab. Neben kulinarischen Gaumenfreuden und musikalischem Ohrenschmaus lockten auch Attraktionen wie zb das Bierkistenwettklettern unzählige Besucher aus nah und fern. Ein besonderer Besuchermagnet war aber die Charolaisherde der Familie Leichtfried. Die geöffneten Stalltüren sorgten für reges Interesse sowohl bei Konsumenten als auch beim Fachpublikum. Die Betriebsführer standen dabei mit Rat und Tat zur Seite, womit auch viele von den Tieren und der Rasse überzeugt werden konnten!

Hoffest Familie Schachinger, vulgo Hansbauer

Jubiläumsfeier

der Besucheranstrum war enorm

Als Anlass für ihr Hoffest im September nahm Familie Schachinger zwei Jubiläen; Zum einen ist die Familie bereits seit 300 Jahren am Hof, ein sehr langer Zeitraum, in der der Hansbauernhof Generationen ernährt und Veränderungen durchlebt hat, gewachsen ist und seither stolz mitten im Innviertel steht. Zu einer der wichtigsten Veränderungen zählt die Umstellung von Fleckvieh-Milchkühen auf die Mutterkuhhaltung mit der Rinderrasse Charolais- das passierte nämlich genau vor 25 Jahren- also das zweite Jubiläum, das gefeiert gehörte!

Essen als Erlebnis und Genuss…
…das ist das Motto der Familie Schachinger! Als Direktvermarkter wollten sie den Besuchern, welche ja großteils auch deren Kundschaften sind, zeigen, welch eine tolle Produktvielfalt es in der Region gibt. Nicht nur Fleisch- und verschiedenste Fleischprodukte vom Bauern, sondern auch Kürbiskernöl in bester Qualität, produziert von einem Landwirt direkt in der Nachbargemeinde. Die „Hansbauers“ wollten die Vielfalt bäuerlicher Produkte bewusst machen und dazu anregen, vermehrt bei Direktvermarktern aus der Gegend einzukaufen.

Direktvermarkter boten Schmankerl aus der Region
Das Konzept richtete sich nach dem derzeit sehr modernen „Street Food“.

Direktvermarkter aus der Gegend verköstigten die unzähligen Gäste

Hier werden qualitativ hochwertige Produkte frisch vor dem Kunden zubereitet. Außerdem sich die Familie Schachinger an „Regional, Saisonal, Frisch“. Die Umsetzung sah folgendermaßen aus: Sie machten Werbung, brachten den Hof auf Vordermann, stellten Strom und Wasser zur Verfügung und erledigten alle nötigen Behördengänge. Die Direktvermarkter hatten verschiedene Stände, wo sie ihre Produkte darbieten bzw. verkaufen konnten. Durch diese Vielfalt konnten die „Hansbauers“ nicht nur den großen Besucheransturm stemmen – die Direktverkäufer profitierten von den Einnahmen und der Werbung. Gerade diese war der Familie Schachinger enorm wichtig, damit die Konsumenten auch wissen, wo sie ihr Schaffleisch, den selbstgemachten Käse und natürlich auch das tolle Charolaisfleisch vom Hansbauernhof beziehen können. So gab es Gutes von Rind, Schwein, Schaf und Ziege sowie aus dem Gemüsegarten und natürlich köstliche süße Speisen.

Bio Beef Burger- der Renner!

Der Renner- Bio Beef Burger

Die Familie Schachinger wollte sich natürlich mit ihrem Produkt etwas abheben. So gab es einen Bio Beef Burger vom Charolaisrind mit knackigem Coleslaw (Weißkraut, Karotte, Zwiebel, Dressing), rauchiger Barbecue Soße und frischem Weizenbrötchen. Die Bratenstücke wurde mit einem selber hergestellten Rub eingerieben und dann für 10 Stunden bei 110°C gesmoked. Dadurch wurde das Fleisch so butterweich, dass es zerfiel. Dies ist auch als „Pulled Beef“ bekannt. Das Fleisch wurde dann noch mit einer BBQ Soße fein abgestimmt. Zusammen mit dem Coleslaw in dem knusprigen Brötchen wurde ihnen der Burger förmlich aus der Hand gerissen. Innerhalb von 2 Stunden waren 500 Burger verkauft- so manche Burger Kette würde da vor Neid erblassen!

Es wird ernst- die letzten Vorbereitungen

Freunde und Familie halfen fleißig mit

Die vier Tage vor dem Hoffest waren sehr arbeitsintensiv- man glaubt gar nicht, wie viele Ecken es gibt, die kindersicher gemacht werden und auch gründlich gereinigt werden müssen. Kilometer an Stromkabeln wurden verlegt und Unmengen an Pflanzen als Deko herbeigeschafft. Um es so authentisch wie möglich zu vermitteln, haben wir die Hälfte der Halle, die eigentlich ein Freilaufstall ist, geräumt. Ein großer Teil der Rinder blieb in den Boxen, die dick eingestreut wurde und so saßen unsere Besucher nur einen Meter getrennt von unseren Rindern- ein Highlight- wie viele Besucher nachher meinten!

Das Hoffest

Auch im Hof wurde jeder Platz mit Sitzgarnituren voll gestellt

Eigentlicher Beginn war 10 Uhr- erstaunt stellten die „Hansbauers“ fest, dass schon eine halbe Stunde früher der Ansturm begann. Eine 1,5 ha große Wiese war vollgeparkt mit Autos, an den Obstbäumen lehnten Räder, Kinderwagen und Motorräder wurden vor der Einfahrt abgestellt, vom Gemeindezentrum aus war es eine Karawane die zu und kam. Der Anblick war überwältigend! Neben dem Essen war es der Familie Schachinger natürlich wichtig zu zeigen, wie es in einem Familienbetrieb wirklich abläuft: So gab es eine Fotostrecke „Ein Jahr am Hansbauernhof“, bei der alle Tätigkeiten von der Saatbeetbereitung bis zur Einlagerung der Ernte beschrieben wurden. Außerdem wurden Fotos von früher gezeigt, was vor allem für das ältere Publikum sehr spannend war, da so mancher Gesichter aus der Jugend entdeckte.

Buntes Rahmenprogramm sorgte für ausgelassene Stimmung
Besonders begeistert waren die Kinder von der selbst gebauten Hüpfburg. Aus Quader- und Rundballen bauten sie im Fahrsilo eine Hüpfburg mit verschiedenen Ebenen. Teilweise wollten die Eltern schon nach Hause, aber die Kinder noch lange nicht! Weiters gab es einen Streichelzoo mit Eseln, Ferkel, Gänsen und Ziegen , und zudem wurde Eselreiten, Kutschenfahren und Kinderschminken geboten.
Etwas ganz Besonderes war die musikalische Untermalung – ein Westernduo passte perfekt zum Ambiente. Marina und Nick kamen bei den Gästen sehr gut an und sorgten für beste Stimmung!

Das Highlight- die Livewiegung

Livewiegung mit Zuchtstier Humboldt

Am Nachmittag kamen es zum Highlight des Tages. Beim Schätzspiel konnten die Besucher raten, wie schwer unser Zuchtstier Humboldt ist. Um dies zu überprüfen, führte Gottfried Schachinger den sehr gutmütigen Stier durch alle Besucher auf die Waage, wo das Gewicht dann, unter amtlicher Aufsicht des Bürgermeisters ermittelt wurde.
Die letzten Besucher verließen den Hansbauernhof erst bei klarem Mondschein! Es war eine mehr als erfolgreiche Veranstaltung mit über 1.500 Besuchern. Die vielen positiven Feedbacks werden der Familie Schachinger noch lange in Erinnerung bleiben.
Ganz herzlich möchte sich Johanna auf diesem Weg bei ihren Eltern, ihrem Freund und ihrem Onkel bedanken, ebenfalls bei den Schwestern, Verwandtschaft und Freunden die mit Rat und Tat zum Gelingen beigetragen haben!

Hoffest Familie Wagner

Blasmusik trifft Charolais
Bereits zum fünften Mal luden Marianne und Erich Wagner gemeinsam mit dem Musikverein Grünbach zum „Tag der Blasmusik“. Bereits die Einladung wird schon kreativ gestaltet. Eine Fotografin setzt hier den Musikverein und die Charolais gekonnt in Szene.
Für das Fest stellt Familie Wagner das Ambiente zur Verfügung. Der Jungviehstall wurde als Sitzgelegenheit umfunktioniert. Zudem bot er für die Musikgruppen Platz zum Musizieren.

Verschiedene Musikgruppen bieten Ohrenschmaus

Eröffnet wird das Hoffest jedes Jahr von einer anderen Gastkapelle aus der Umgebung. Mit sehr anspruchsvollen Stücken wurden den Gästen aufgewartet. Bei Evergreens hielten es einige Besucher nicht mehr auf den Bänken aus, das Tanzbein wurde ausgiebig geschwungen. Nachmittags zeigte die Jugendkapelle von Grünbach ihr Können an den Instrumenten. Und den Abschluss dieses Tages machte eine böhmische Partie des Musikvereines Grünbach.

Charolais zum Anfassen
Im Offenfrontstall wurden große Boxen aufgebaut in denen man „die Creme de la Creme“ der Herde besichtigen Konnte. So zeigten Marianne und Erich den Zuchtstier Humboldt- ein reinerbiger Topvererber aus Deutschland- und auch die Bundessiegerin von 2013 Käthe- ebenfalls eine hornlose, sehr imposante Kuh. Eine Bilderreihe zeigte die Erfolge der vergangenen Jahre. Besonders schön präsentierten sich auch wieder die Rinder auf der Weide. Wer schon einmal bei Familie Wagner war, kennt die tolle Aussicht hinter dem Hof. Links und rechts des Weges erstrecken sich die großen Weideflächen.

5-Sternekoch sorgt für leibliches Wohl
Die große Speisekarte umfasste neben Schnitzel, Rinderbraten und Kistensau noch einige andere Schmankerl. Unter Regie eines 5-Sternekoches wurden die Gerichte zubereitet und fanden großen Anklang.
Erich Wagner freut sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Musikverein sehr, es geht alles Hand in Hand und man kann sich gegenseitig auf eine gute Ausführung verlassen.

Text: Johanna Schachinger, Bilder Johanna Schachinger, Familie Wagner, Familie Leichtfried

Charolais Austria gratuliert den drei Betrieben, insbesondere zu den Jubiläen und bedankt sich sehr herzlich für die tolle Bewerbung unserer Rasse!

NÖ Fleischrindertag am 28. Jänner in der Berglandhalle

Am 28. Jänner stellen sich rund 100 Fleischrinder dem Urteil der internationalen Preisrichter. Neben den Tieren, wovon ein Teil auch zum freien Verkauf angeboten wird, gibt es ein umfassendes Rahmenprogramm. Darüber hinaus gibt es bei der Verlosung wertvolle Sachpreise zu gewinnen, als Hauptpreis winkt eine Charolais Jungkalbin!

Zum Schaukatalog inkl. Programm gehts hier!

Finale in Moulins vom 1.-2. Dezember

Ab Mittwoch ist Anlieferung für das Finale im französischen Moulins, am Donnerstag vormittags die Regionalschau und nachmittags das große Finale “Super Prix d’Honneur”. Beim Finale treten alle Sieger der Schauen aus 2016 nochmals gegeneinander an. Mit Ausnahme der Sieger der Regionalschau von Moulins stehen die Finalisten schon fest. In den Kategorien Veaux male (männliche Kälber/Absetzer), Male Adulte (Stiere ab ca. 2 Jahren), Femelle Adulte (ältere weibliche), Veaux femelle (weibliche Kälber/Absetzer) und Veaux Autonome (Absetzer geboren vor dem 1.12.2015) werden die Sieger ermittelt. Einen Katalog der teilnehmenden Finalisten, sortiert nach Startnummer in den oben genannten Katagorien gibts im internen Bereich unter Kataloge!

Karl Braunsteiner ist Ökonomierat

ÖR Karl Braunsteiner mit Gattin bei der Verleihung des Berufstitels durch BM Andrä Rupprechter (Quelle: BMLFUW - Fuchs)

ÖR Karl Braunsteiner mit Gattin bei der Verleihung des Berufstitels durch BM Andrä Rupprechter (Quelle: BMLFUW – Fuchs)

Am 14. September 2016 wurde in einem feierlichen Rahmen Herrn Karl Braunsteiner der Berufstitel Ökonomierat durch Bundesminister Andrä Ruprechter verliehen. Seine Verdienste in der Land- und Forstwirtschaft, sowie sein Einsatz für die Bäuerinnen und Bauern in diversen Funktionen findet dadurch Anerkennung. Durch die zahlreichen Fleischrindererassen, unter anderem auch Charolais, am Betrieb, ist er außerdem ein wertvoller Botschafter für die Fleischrinderzucht!

Wir gratulieren zu dieser Auszeichnung sehr herzlich!!

NÖ Almwandertag – Charolais mitdabei!

Traditionell findet am 15. August jeden Jahres der NÖ Almwandertag statt. Beim diesjährigen Almwandertag auf der Zeisel-Hinteralm in Kleinzell stellte Chtistian Nachförg die schauerfahrene LARA (V: Pinay) mit ihrem Stierkalb MOUNT EVEREST (V: Bergfex CT) zur Schau. Das rege Publikumsinteresse bestätigte die gute Präsentation der Rasse Charolais. Besten Dank an die Familie Nachförg für die Vorbereitung und Werbung!

Generalversammlung und Züchtertreffen in der Steiermark

Bei strahlendem Sommerwetter trafen sich die Mitglieder zur Generalversammlung und Betriebsbesichtigungen in der Steiermark. Die Steiermark ist nicht nur zahlenmäßig sondern auch qualitativ eines der aufstrebendsten Bundesländern in der Charolaiszucht. Das war auch bei den Betriebsbesichtigungen deutlich zu sehen und spüren.

Betrieb Eichhöbl – der Top-motivierte Jungzüchter
Einen enorm ehrgeizigen Eindruck hinterließ der Jungübernehmer Andreas bei seinen bereits realisierten und geplanten Vorhaben. Mit einer radikalen Umstellung von Schafhaltung auf Charolaiszucht sind nicht nur ideologische sonder vor allem bauliche Umstellungen notwendig. Durch Zukäufe von Kalbinnen aus Österreich und dem Elsass wurde der junge Bestand begründet. Somit sind Kühe mit 1. und 2. Kalbung am Betrieb. Es wird hauptsächlich mittels künstlicher Besamung vermehrt, wobei die Überlegung für einen Zuchtstier zusätzlich zur Besamung im Raum steht. Aktuell sind auch bereits gut fleischige, verkäufliche Jungstiere am Betrieb.

Betrieb Rößler – der Kurzrasenweide- und Management Profi
Im Anschluss ging es zum nahe gelegenen Betrieb von Christoph Rößler in Zeutschach. Der Charolaisbestand wurde durch Zukäufe aus Kärnten und Frankreich aufgebaut. Zusätzlich sind noch einige Fleckviehkühe am Betrieb, die mit Charolais gekreuzt werden. Der Betrieb in herrlicher Lage wird in biologischer Wirtschaftsweise geführt und verschreibt sich seit einigen Jahren voll auf das System der Kurzrasenweide. Während der Säugeperiode ist Kraftfutter tabu. Der Großteil der männlichen Nachkommen wird kastriert. Diese werden wie die Kreuzungstiere und ein Teil der Kalbinnen als Bio-Jungrinder vermarktet. Bei ganzjähriger Abkalbung wird sehr streng Richtung Fruchbarkeit, Milch, Fundament und Kalbeeigenschaften selektiert. Bei einem Teil der Herde wird künstliche Besamung versucht, ansonsten stehen die beiden Stiere Intrepide (V: Episode) und Jackson (V: Galactique) im Deckeinsatz. Am Betrieb Rößler beeindruckte vor allem das Know-how im Management- und Kurzrasenweidebereich sowie die Strenge in der Selektion.

Betrieb Reumüller – die „Linien-Newcomer“
Den Abschluss des diesjährigen Züchtertreffens bildete die Betriebsbesichtigung am Sonntag bei Familie Reumüller in Gaal. Das Engagement und vor allem das Interesse in der Linienzucht ist den Newcomern deutlich anzumerken! Die Charolaisherde
wurde durch Zukäufe in Österreich begründet. Darüber hinaus stehen noch Fleckviehkühe zur Kreuzung am Betrieb. Die Vermarktung erfolgt durch die Versteigerung von Absetzern am Leobener Nutzviehmarkt. Zum Teil werden diverse Stiere mittels künstlicher Besamung eingesetzt, der Großteil wird allerdings derzeit mit Hyperion MS (V: Vladimir) bewerkstelligt. Auch der neue Zuchtstier Loubet MS (V: Giscard MS) durfte schon die eine oder andere Kuh decken.

Neben den guten Tieren und der deutlich spürbaren Charolaisbegeisterung der drei besichtigten Betriebe, war es vor allem die enorme Gastfreundschaft mit der tollen Bewirtung, die dieses Wochenende zu einem „Charolais-Wohlfühlwochenende“ machten. Bei köstlichen Kaffee- und Jausenpause oder dem abschließendem Mittagsgrill gab es genug Zeit zum Gedankenaustausch. Ein herzliches DANKE an alle drei Betriebe!!

Generalversammlung mit Neuwahlen

Im Gasthaus Seidl in Zeutschach stand am Samstag Abend schließlich die jährliche Generalversammlung unseres Vereins statt. Dazu konnte Obmann Tröstl zu den Mitgliedern mit Fleischrinder Austria Geschäftsführer DI Franz Pirker, Gastreferent GF Ing. Ernst Lagger und LANDWIRT-Redakteur Konrad Liebchen wieder einige Ehrengäste begrüßen. Nach umfassendem Tätigkeits- und Kassabericht sowie der Ehrungen der erfolgreichen Züchter und Partner standen die Neuwahlen am Programm. Diese wurden durch Fleischrinder Austria Geschäfts führer DI Franz Pirker durchgeführt, wobei der Wahlvorschlag einstimmig angenommen wurde. Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Obmann: Stefan Tröstl
Obmann-Stv.: Peter Winkelmayer und Matthias Schmölzer;
Kassier: Christian Krehan
Kassier-Stv.: Christoph Rößler
Schriftführerin: Johanna Schachinger
Schriftführer-Stv.: Johann Ebner
Jugendreferent: Christian Nachförg
w. Vorstandsmitglied: Josef Maizinger
Kassaprüfer: Gottfried Schachinger und Erich Wagner

Zum Abschluss der Generalversammlung berichtete Gastreferent Ing. Ernst Lagger, GF von kärntnerrind, umfassend von den Neuerungen im Zuchtprogramm sowie die praktischen Auswirkungen. Außerdem skizzierte er den möglichen zukünftigen Weg von Charolais und dieMöglichkeiten des österreichweiten Zuchtausschusses. Nach anregender Disskusion klang die Generalversammlung in gemütlicher Runde aus.

Bilder zur Bundesfleischrinderschau 2016

9. Bundesschau – tolles Ambiente – starke Werbung für Charolais

Doppelsieg für Eberhard Hermann, Reservechampions für Thaler Markus und LFS Althofen, Publikumschampion für Maizinger Josef

Christian Nachförg wurde beim Jungzüchterwettbewerb Gruppensieger mit dem Stier Impair. (Fotoquelle Rinderzucht Tirol)

 

Umringt von den schneebedeckten Bergen ging in Maishofen die 9. Bundesfleischrinderschau über die Bühne. Charolais stellte nicht nur eine sehr starke, sondern auch die größte Kollektion mit beeindruckenden Tieren. Wiederum stammt das schwerste Tier der Schau von der Rasse Charolais. Mit der 12 jährigen Bundessiegerin LAURA an der Spitze war vor allem die Qualität der gesamten Kühe hervorzustreichen. Preisrichter Thierry Kolb aus dem Elsass hatte daher zum Teil eine schwierige Aufgabe.

Reservesiegerin beim Jungzüchterwettbewerb Johanna Schachinger (Fotoquelle Rinderzuchtverband Salzburg)

Besonders erfolgreich waren aber auch die Jungzüchter – gleich 6 JungzüchterInnen traten mit Charolaistieren an zu einem Gruppensieg von Christian Nachförg kam noch der Gruppenreservesieg für Johanna Schachinger.

Sieger des Gewinnspiels:
Im Rahmen der Wahl zum Publikumschampion wurden 2 Sachpreise verlost, welche in den nächsten Tagen zugesandt werden. die Gewinner sind:

Landwirt- Jahresabo:
Bernadette Leibold
Wiesenstrasse 15
D-72469 Heinstetten

Korb mit Wildspezialitäten:
Mikitisch Gerhard
Napplach 97
9816 Penk

zur Ergebnisliste

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern und besten Dank an die Organisatoren und Aussteller für die gelungene Werbung! Einen ausführlichen Bericht gibt es in Kürze.

Wählen Sie Ihren Charolais-Champion!

flyer_Publikumschampion2016Vom 16. – 17. April 2016 findet in Maishofen (Sbg.) die 9. Bundesfleischrinderschau statt. Unter den 260 Ausstellungstieren aus 16 Rassen stellt Charolais mit 36 Tieren eines der größten Kontingente. Als Preisrichter wird Thierry Kolb aus dem Elsass die Sieger küren. Doch auch Sie können mit Ihrer Stimme den Charolais-Publikumschampion wählen und dabei noch wertvolle Preise gewinnen. Besuchen Sie uns einfach am Infostand währende der Bundesfleischrinderschau und wählen Sie mittels Stimmkarte Ihren persönlichen Charolais-Champion. Unter allen Teilnehmern werden dann die Sachpreise verlost. Das Tier mit den meisten Stimmen erhält den Titel “Publikumschampion 2016.”

 

Zum Flyer und Programm

NÖ Charolaiszüchtertag – wieder sehr gut besucht

Die Besucher lauschten interessiert den Ausführungen der Betriebsleiter (Foto: Tröstl)

Die Besucher lauschten interessiert den Ausführungen der Betriebsleiter (Foto: Tröstl)

Der NÖ Charolaiszüchtertag 2016 startete mit einer Betriebsbesichtigung bei Familie Schausberger in Gresten. Der Betrieb mit rund 20 ha Grünland und 97 ha Forstwirtschaft wird im Vollerwerb geführt. Nach der Übernahme durch die Betriebsführer Leopoldine
und Josef wurde augrund der geringen Kontingentausstattung von Milchvieh- auf Mutterkuhhaltung umgestellt. Zunächst wurde mit den vorhandenen Fleckvieh-Kühen Gebrauchskreuzung betrieben. Als erster Charolais-Deckstier wurde 2005 Lenz vom Betrieb Wagner in Grünbach bei Freistadt angekauft.
Durch Zukauf von reinrassigen Charolaiskalbinnen aus diversen österreichischen Zuchtstätten, sowie je einmal aus Frankreich und Luxemburg wurde der Betrieb nach und nach auf Reinzucht umgestellt. Aktuell sind am Betrieb 7 Charolais- und zwei Murbodner Herdebuchkühe samt deren Nachzucht am Betrieb. Der Betrieb setzt zum Teil auf künstliche Besamung, überwiegend jedoch auf Natursprung. Im Natursprung wurde zuletzt der Gruppensieger der Jungstiere bei derBundesschau 2010 in Greinbach NOCK (Nevio x Laureat), gezüchtet vom Betrieb Ungersböck in Bad Schönau eingesetzt. Aktuell ist der Natur x Bosco-Sohn EXÜPERY vom Betrieb Winkelmayer in der Steiermark im Einsatz. Auf der weiblichen Seite gehen sehr viele Tiere auf die milchreiche Französin Axalie (V: Unau) zurück, wie zb. die exterieur starke Top-Univers Tochter Axelle oder die rahmige BamBamMS-Tochter Abby. Aktuell hat Axalie ein sehr gutes weibliches Utrillo.Mic Kalb bei Fuß.

Zuchtstier Exüpery (Natur x Bosco) besticht mit sehr guter Länge (Foto Tröstl)

Zuchtstier Exüpery (Natur x Bosco) besticht mit sehr guter Länge (Foto Tröstl)

Familie Schausberger versorgte die Teilnehmer noch mit kulinarischen Köstlichkeiten ehe es zum fachlichen Teil ins Gasthaus Durlmühle ging. Dort berichtete Kontrollinspektor
Scheibenreiter vom Jahresabschluss, den Neuerungen im RDV4M und den aktuellen TGD-Angeboten. Charolais ist in Niederösterreich auf einem sehr guten Weg, das die Zahlen aus dem Jahresabschluss deutlich unterstreichen. Mit 403 Herdbuchkühen auf 32 Betrieben sind Niederösterreichs Züchter auf Platz 2 im Bundesländervergleich und das Bundesland mit dem stärksten plus an Kühen (+19). Mit 199 künstlichen Besamungen in der Zucht ist Niederösterreich führend, und erreichte trotzdem einen Spitzenplatz 383,6 Tagen bei der durchschnittlichen Zwischenkalbezeit. Die 29 bewerteten Charolaisstiere in Niederösterreich weisen ein durchschnittliches 200 Tagegewicht von 310,2 kg auf, dies stellt nicht nur bei Charolais in ganz Österreich sondern auch bei bewerteten Stieren aller Rassen in Niederösterreich 2015 den absoluten Spitzenwert auf.
Ing. Josef Fleischhacker berichtete von den aktuellen Themen des Verbandes und der Bundesfleischrinderschau im April in Maishofen. Ing. Fleischhacker verwies auch auf den Vermarktungserfolg der NÖ Charolaiszüchter – mit 110 angeforderten Stammscheinen im Jahr 2015 führt Charolais diese Auswertung ganz klar an!
Abschließend bedankte sich der stellvertretende Rassesprecher Christian Nachförg bei den Referenten und Familie Schausberger für das Gelingen des Züchtertages, welcher in gemütlicher Runde ausklang.