ZAR fordert einstimmig verbindliche Herkunftskennzeichnung auf dem Teller

Chancengleichheit für die heimische Landwirtschaft
„Die österreichische Rinderzucht fordert eine lückenlose, verbindliche Herkunftskennzeichnung auf dem Teller. Dies stellt die Grundlage zur Absicherung der Versorgungssicherheit Österreichs mit heimischen Lebensmitteln dar. Zudem fordert die österreichische Rinderzucht eine politische und finanzielle Unterstützung von Qualitätsprogramme insbesondere für Kalbfleisch in Österreich ein.“ Das ist jene schriftlich formulierte Forderung, über die die Delegierten der diesjährigen Generalversammlung der Zentralen Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Rinderzüchter abgestimmt haben, und zwar einstimmig.

Lebensmittelversorgung auch in Krisenzeiten sicherstellen
„Die vergangenen Wochen haben uns gezeigt, wie wichtig die heimische Produktion von Lebensmitteln ist. Die heimische Landwirtschaft versorgt uns auch dann mit Lebensmittel, wenn die Grenzen geschlossen sind“, so ZAR-Obmann Stefan Lindner. „Die Corona-Krise hat in der österreichischen Bevölkerung sehr großes Verständnis ausgelöst. Die heimischen Bäuerinnen und Bauern wurden als wichtige Stützen in der Versorgungs- und Ernährungssicherheit hervorgehoben, so wie auch andere systemrelevante Berufsgruppen. Auch in der Werbung wurde darauf hingewiesen, wie stolz man darauf ist, dass wir eine Landwirtschaft haben mit hohen Sozial-, Umwelt- und Produktionsstandards, die unsere Bevölkerung mit hochwertigen Lebensmitteln versorgen kann. Und das auch in Krisenzeiten“, so Lindner.
Für die ZAR als österreichische Dachorganisation mit 46 Mitgliedsorganisationen sowie 22.000 Milch- und Fleischrinderzuchtbetrieben ist klar, dass eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung auf dem Teller ein wesentlicher Schlüssel dafür ist, um den zunehmenden Austausch der heimischen Produktion durch billige Importlebensmittel zu verhindern. Stammten vor zehn Jahren noch zwei Drittel des in Österreich verzehrten Kalbfleisches aus heimischer Produktion, so ist es heute nur mehr ein Drittel.

Faire Chance für Konsumenten und Bauern
“Der Druck auf die heimischen Produzenten steigt. Mit der verpflichtenden Herkunftskennzeichnung auf dem Teller gibt man sowohl den Konsumenten als auch den Bäuerinnen und Bauern eine faire Chance in der Auswahl der Lebensmittel und der Entscheidung über die Entwicklung der zukünftigen Versorgungssicherheit. Unsere bäuerlichen Betriebe erzeugen nicht nur hochwertige Lebensmittel, sie sorgen auch für die Bewirtschaftung der heimischen Kulturlandschaft. Diese wiederum ist die Basis für den österreichischen Tourismus und gleichzeitig ein wichtiger Bestandteil der Erholungsfunktion für die Gesellschaft”, gibt Lindner zu bedenken.

Doppelsieg für die LFS Althofen beim Fleischrindertag in Traboch

Mit einer starken Kollektion präsentierte sich die Rasse Charolais beim diesjährigen Genostar Fleischrindertag. Rund 20 Züchter aus ganz Österreich stellten den mit Abstand größten Rasseblock und boten den unzähligen Besuchern aus dem In- und Ausland eine tolle Schau. Mit zwei Padirac-Nachkommen sicherte sich die LFS Althofen sowohl den Titel Champion männlich als auch Champion weiblich. Der Gesamtreservesieg bei den Stieren ging mit AARON (V: OkapiBB) an den jungen Charolaiszüchter Franz-Gabriel Hyden aus Passail. Zum Publikumschampion wurde OANA (V: BigBen CT) vom Betrieb Nachförg Regina aus Türnitz gewählt.

Die Gewinner der Verlosung bei der Wahl zum Publikumschampion:
150€ Ankaufsgutschein von Charolais Austria:
Kruschitzer Christoph
Streitgarn 12
8600 Bruck/Mur

Landwirt-Jahres-Abo:
Ringhofer Hannes
Aigen 29
2860 Kirchschlag

weitere Fotos folgen in Kürze!

Genostar Fleischrindertag 2020

im Rinderzuchtzentrum Traboch, Industriepark West 7 8772 Traboch

Beginn: 9:00 Uhr – Ende: 18:00 Uhr

Nach dem sehr erfolgreichem 1. GENOSTAR Fleischrindertag im Jahr 2018 gibt es eine Fortsetzung im Jahr 2020. Die Rinderzucht Steiermark veranstaltet am Samstag, 22. Februar 2020 im Rinderzuchtzentrum Traboch den GENOSTAR Fleischrindertag als Schau- und Informationsveranstaltung für alle Züchter von Fleisch- und Generhaltungsrassen in Österreich.
Zugelassen werden Stiere im Alter von 10 bis 24 Monaten und Kalbinnen im Alter von 10 bis 30 Monaten, geboren in Österreich aller Fleisch und Generhaltungsrassen.
Neben dem Preisrichten findet auch ein Rahmenprogramm mit Informationsständen von Firmen als dem landwirtschaftlichen Bereich statt.

Weiterer Höhepunkt wird auch die Verlosung wertvoller Preise im Anschluss an die Schau durchgeführt.
Hauptpreis ist eine Charolaisjungkalbin, weitere Preise sind ein Wochenendaufenthalt im Familienhotel Burgstaller in Döbriach am Millstättersee, sowie eine Familienschitag am Kreischberg und ein Paragleitertandemflug. Lose sind am Veranstaltungstag und vorab bei unseren Dienststellen in Greinbach und Traboch erhältlich.

Liste der Ausstellungstiere finden Sie hier!

Bundesfleischrinderschau 2019 – Miss Charolais und Champions sind gekürt

Amtsübergabe bei der Miss Charolais – vlnr Verena Diethart (Stmk), Christina Egger (Sbg), Magdalena Schausberger und Julia Stocker (NÖ), Marlies Rößler (Ktn), Antonia Krenn (NÖ)
Foto: Tröstl Stefan

Die Kandidatinnen zur Miss Charolais Wahl standen am Sonntag grooß im Mittelpunkt des Schaurings. Alle Kandidatinnen einte nicht nur die sympathische Ausstrahlung und Begeisterung für die Rasse Charolais. Sie haben alle auch einen direkten Bezug zu höchst erfolgreichen Charolais-Zuchtbetrieben. Denn jeder der Betriebe stellte in der jüngsten Vergangenheit zumindest einen Champion bei einer Fleischrinderschau. Ihre Begeisterung und ihr Wissen rund um die Rasse Charolais, die alle Kandidatinnen zeigten, war letztendlich dann auch der Grund für eine denkbar knappe Entscheidung der Jury beim samstägigen Casting. Zur Miss Charolais wurde schließlich Julia Stocker aus Kirchschlag in der buckligen Welt, Niederösterreich gekürt. Sie folgt nun Antonia Krenn, die ebenfalls aus der buckligen Welt stammt. Auf Verena Diethart aus der Steiermark folgt nun Marlies Rößler aus Glanegg in Kärnten als Vize-Miss Charolais. Beide bekommen ein maßgeschneidertes Charolais-Dirndl aus der AlpenadriaManufaktur Strohmaier in Weitensfeld in Kärnten. Ein großes Danke gilt den Kandidatinnen und natürlichen den Sponsoren ARGE Rind, Simon Genetic und Bayernstall für die freundliche Unterstützung!

Mit IRLAND vom Betrieb Eberhard Hermann in Liebenfels und MAT PP vom Betrieb Wagner Erich in Grünbach stehen auch die Champions der diesjährigen Bundesfleischrinderschau fest. Reservechampions wurden OFFENBACH von der LFS Althofen und ROYAL vom Betrieb Trippolt Claudia in St. Andrä. Royal sicherte sich zudem noch den Publikumschampion. Christoph Theuermann mit dem Gesamtreservesieg beim Jungzüchterwettbewerb und eben der Titel Vize-Miss Charolais für Marlies Rößler komplettierten das tolle Ergebnis für den Betrieb Trippolt.

Bei der abschließenden Verlosung für die Teilnehmer bei der Wahl zum Publikumschampion wurden folgende Preisträger gezogen:
Zuchtvieh-Ankaufsgutschein im Wert von 150€:
Stefan Damm
Carlshütte 1
D-35232 Dautphetal

Charolais-Gilet:
Christoph Ringhofer
Aigen 29
2860 Kirchschlag

Bundesfleischrinderschau am 7. und 8. September 2019 in Ried

Die Bundesfleischrinderschau am 7. und 8. September 2019 im Rahmen der Rieder Messe rückt immer näher.
Mit 22 Ausstellungstieren präsentieren Züchter aus ganz Österreich ihre besten Charolais-Tiere unter einer bunten Rassevielfalt. Neben dem offiziellen Preisrichten können auch Sie als Besucher ihren persönlichen Charolais-Champion wählen – bei der Wahl zum Publikumschampion 2019.

Der Höhepunkt ist mit Sicherheit die Kür der Miss Charolais 2019 am Sonntag bei den Championswahlen.
weitere Informationen:

Fleischrindertag in Bergland – Gesamtsieger und Publikumschampion kommt aus der Steiermark

Gesamt- und Publikumschampion HERCULES (V: HeraclesM) vom Betrieb Thaler Markus mit den Ehrengästen bei der Championswahl. (Bild: Stocker Julia)

Mit rund 130 Ausstellungstieren aus 6 verschiedenen Bundesländern und unterschiedlichsten Rassen wurde der 2. Genostar Fleischrindertag zu einem riesigen Fest für die Fleischrinderzucht. Charolais stellte dabei mit insgesamt 7 Gruppen einen der größten Rasseblöcke. Preisrichter Lionel Giraudeau, Direktor des französischen Blonde d’Aquitaine Herdebuchs, richtete gekonnt und nachvollziehbar diese Gruppen. In der Endentscheidung setzte sich der auch zum Publikumschampion gekürte, sehr gut entwickelte HeraclesM-Sohn HERCULES vom Betrieb Thaler Markus aus Stainz in der Steiermark durch. Gesamtreservesieger wurde MAGNUM, ein Don Juan-Sohn vom Betrieb Krehan Christian aus Weitersfeld. Ebenfalls vom Betrieb Krehan stammt die Gesamtsiegerin LUXANA, eine enorm rahmige Jackpot x BamBam MS-Tochter. Reservechampion weiblich wurde die Business-Tochter MARA vom Betrieb Ölzant in Litschau. Ebenfalls zum Betrieb Ölzant wanderte der Preis für die beste Betriebssammlung.
Wir danken und gratulieren allen Ausstellern für die gelungene Charolais-Werbung und bedanken uns beim Team NÖ Genetik für die hervorragend organisierte Schau!

Die Gewinner der Sachpreise bei der Wahl zum Publikumschampion sind:
Landwirt-Jahresabo:
Leitner Christian
Groß-Buchegg 6
2853 Bad Schönau

150€ Zuchtvieh-Ankaufsgutschein für Charolais von einem der Charolais-Austria Mitgliedsbetriebe:
Pfneisl Anton
Maierhöfen 51
2851 Thomasberg

Kärntner Fleischrindermesse – die Fotos

Eine randvoll gefüllte Zollfeldhalle erlebte ein Fest für die Fleischrinderzucht. Die Rasse Charolais beeindruckte dabei durch nicht zuletzt aufgrund der starken Auftriebszahlen und einem sehr guten Durchschnittspreis bei der abschließenden Versteigerung. Ein großes Dankeschön gilt allen Ausstellern und besonders dem Team vom kärntnerrind für die Organisation dieser wichtigen Veranstaltung sowie für das zur Verfügungstellen des Bildmaterials!

Charolais Züchtertag in Kärnten

Am 15. Februar folgten zahlreiche Kärntner Charolais-Züchter der Einladung zum Charolais-Züchtertag im Gasthaus Fruhmann in Wernberg, um sich gemeinsam über das Thema Tierschutz, neue Aspekte in der österreichischen Charolais-Zucht sowie aktuelle Themen zu informieren.

Obmann Gerhard Pucher, Geschäftsführer Ing. Ernst Lagger sowie Zuchtberater Dipl.-Ing. Bernhard Prunner hielten einen Rückblick über die erfolgreichen züchterischen Leistungen im Jahr 2018. Vor allem die positive Entwicklung der täglichen Zunahmen bestätigt den Zuchtfortschritt der Rasse Charolais in Kärnten. Das österreichweite Samenangebot Charolais, welches im Zuge des österreichischen Zuchtausschusses zur Stabilisierung und Umsetzung vom Zuchtprogramm ins Leben gerufen wurde, fand bei den Züchtern positiven Anklang!

Gute Durchschnittspreise

Österreichweit eine Besonderheit ist die Versteigerung der Fleischrinderstiere in der Zollfeldhalle, die jährlich im Frühjahr und im Herbst stattfindet. 2018 wurden 21 Stiere aufgetrieben. Der Durchschnittspreis der Stiere lag bei 2.536 Euro.

kärntnerrind wünscht allen Züchtern der Rasse Charolais weiterhin züchterischen Erfolg und einen stetigen guten Absatz der Zuchttiere.

Text: DI Bernhard Prunner

Gelungener NÖ-Züchterstammtisch am Bio Hof Hamal

In Niederösterreich stehen 445 Charolais Herdebuchkühe in 35 Zuchtherden unter Leistungskontrolle.

links eine Bergfex CT-Tochter und rechts eine Hiro MS-Tochter (Quelle: Ing. Fleischhacker)

Hinsichtlich gekörter und verkaufter Zuchtstiere, genau waren es 56 im letzten Jahr, sind die Züchter in puncto Verkauf und Vermarktung Experten.

Zu Beginn besichtigten die 16 Teilnehmer den sehr gastfreundlichen Zuchtbetrieb Franz Hamal in 2164 Wildendürnbach 366.

langlebige Kühe sind ein Markenzeichen am Betrieb Hamal, wie die 16 jährige OMI, als Kalbin zugekauft vom Betrieb Heinz (Quelle: Ing. Fleischhacker)

Aktuell umfasst die Herde 72 Mutterkühe, davon 64 reinrassige Charolaiskühe, und zwei Deckstiere. Die männlichen Nachkommen werden als Ochsen mit den Kalbinnen auf der Weide gefüttert. Angesichts der vergangenen sehr trockenen Sommer eine Herausforderung! Es musste schon im Juni zu gefüttert werden, da die Weiden in der sommerlichen Hitze vertrocknet waren.

So hat die 16-jährige Omi am 17. Jänner 2018 eine wunderschöne Kalbin geboren und am 28. Dezember 2018 brachte sie ein prächtiges Stierkalb zur Welt. Von beiden Nachkommen ist Zuchtstier Bergfex CT der Vater, gezogen von Stefan Tröstl.

12 weitere Kühe sind älter als 10 Jahre und kalben jährlich problemlos! Eine wichtige Eigenschaft für den im Nebenerwerb geführten Zuchtbetrieb.

Beim Stammtisch präsentierte GF DI Karl Zottl den aktuellen Leistungsabschluss und die zahlreichen Serviceleistungen des NÖ Tiergesundheitsdienstes.

Text und Bilder Ing. Josef Fleischhacker

Jahresabschluss 2018 – Charolais legt weiter zu

Mit einem Plus von 77 Herdebuchkühen legt Charolais auf 1751 wieder deutlich zu. Den größten Zuwachs gab es in Kärnten mit 44 Kühen, gefolgt von Niederösterreich mit 23. In Kärnten stehen nach wie vor die meisten Herdebuchkühe. Mit 796 Kühen auf 59 Zuchtbetrieben stehen knapp die Hälfte aller Kühe im südlichsten Bundesland.

Zuchtbericht Charolais 2018 (Quelle Zuchtdata)